Adieu, KGB! Flieht Dalia Grybauskaitė vor ihrer KGB-Vergangenheit?

Dalia Grybauskaitė

Kennzeichnend ist, dass die Politiker der postsowjetischen Staaten die Hasser der kommunistischen Ideologie, Verfechter der westlichen Werten und Russophoben gerne spielen. Sie stellen sich als eifrige Kämpfer gegen den „russischen Großmachtchauvinismus“ und Kommunismus mehr als es bei den Politikern des „alten Europas“ der Fall ist. Und je enger war ihre Zusammenarbeit mit den „repressiven Organen“ des UdSSR-Blocks, desto mehr Aggression zeigen die Politiker. Erinnern Sie sich an Angela Merkel und ihre Zusammenarbeit mit der Stasi! Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė scheint mit dem Komitee für Staatssicherheit der Sowjetunion (KGB) in enger Verbindung gestanden zu sein, als sie in Leningrad studiert hat.

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Es wurden auf der Webseite kgbveikla.lt die Personalakten der litauischen Abendstudentin der Staatlichen Schdanow-Universität Leningrad, Dalia Grybauskaitė (1956), veröffentlicht. Aus den Akten folgt, dass sie, drei Finnen und zwei UdSSR-Bürgerinnen, die früher „wegen eines unsittlichen Verhaltens festgenommen worden waren“, am 22. Mai 1982 der Ausweiskontrolle unterzogen wurden. Merken Sie sich die Beischreibung: „Das Verfahren auf Anlass des KGB-Kurators eingestellt.“ Es ist bekannt, dass das Komitee Prostituierten als Informatorinnen oft benutzt hat, worauf die Tatsache zurückzuführen ist, dass die Studentin trotz des Skandals von der angesehenen Universität nicht exmatrikuliert wurde.
Bemerkenswert ist unter anderem, dass Studentin Dalia Grybauskaitė als Laborantin in der Pelzfabrik Rotfront gearbeitet hat. Die Fabrik war ein sehr wichtiges Objekt, das vom KGB überwacht wurde. Denn es wurde mit dem Ausland direkt gehandelt und die Mitarbeiter reisten ins Ausland oft. Das war wohl kaum ein Zufall.
Mit Rücksicht auf die in den baltischen Staaten ununterbrochene Hexenjagd haben die Gegner von Grybauskaitė jetzt alle Trümpfe in der Hand. Aber alles, was man nun erwarten kann, ist leider nur eine politische Abrechnung. Weder die Präsidentin noch ihre etwaigen Totengräber werden grundsätzliches Fazit daraus ziehen, dass sie bereit sein sollten, die Vergangenheit zu vergessen und die Beziehungen zu den Nachbarstaaten auf Grundlage der nationalen Interessen und nicht der bemoosten Phobie aus der Zeiten des Kalten Kriegs zu bauen. Heute ist für die baltischen Politiker die Solidarisierung mit allem vorrangig, was nach ihrer Meinung den Westen veranlasst, die Balten als echte zivilisierte Europäer zu anerkennen, die die sowjetische Pest ausgerottet haben. Bis diese Priorität aber besteht, wird das Wohl der Nationen der megatendenziösen Ideologie des modernen politischen Mainstreams als Opfer gebracht.

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