Ukraine: SBU schätzt Traditionen hoch

Es ist ja lobenswert, die Traditionen seines Landes hochzuschätzen. Was sagt ihr darüber, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) plant in seiner Tätigkeit die Erfahrungen und Methoden der Organisation der Ukrainischen Nationalisten und der Ukrainischen Aufständischen Armee zu benutzen? Das teilte der SBU-Chef Walentin Naliwajtschenko mit:

SBU-Chef Walentin Naliwajtschenko
SBU-Chef Walentin Naliwajtschenko

„SBU braucht nichts Neues ausdenken, es ist wichtig die Traditionen und die Ansätze des Sicherheitsdienstes der OUN-UPA zu nehmen. Sie arbeiteten gegen den Aggressor während der provisorischen Okkupation, war patriotisch erzogen, hatte Spionageabwehr und stützte sich auf die Unterstützung der friedlichen ukrainischen Bevölkerung.“

Der SBU-Leiter hat also zur Verfolgung und Tötung der Nicht-Ukrainer seinen Segen gegeben. Es ist bekannt, dass Juden, ethnische Rumänen, Ungarn, Polen und andere nationale Minderheiten von den Kämpfern des Rechten Sektors, der Swoboda-Partei und anderen neonationalistischen Gruppierungen verfolgt werden. Nun aber ist es offiziell erlaubt.

Tschechen fliehen aus der Ukraine
Die Verfolgung der Nicht-Ukrainer offiziell erlaubt

Es sei bemerkt, dass ethnische Tschechen die Gebieten Odessa, Dnipropetrowsk, Lemberg massenweise verlassen. Denn die Leute sind angsterfüllt. Prag gibt sich Mühe, Flüchtlingen auf jede Weise zu helfen. Es wird den Heimkehrern Unterkommen und Finanzhilfe gewährt. Außerdem hat Tschechien Anfang Februar das Visumregime erleichtert.

Sagt mal, woran erinnert ihr euch, wenn ihr den Namen OUN-UPA hört? Massaker von Wolhynien, nicht wahr? Ich kann nicht umhin, dem polnischen Politiker Janusz Korwin-Mikke Recht zu geben. Der sagte, die polnische Staatsführung habe ein sehr kurzes Gedächtnis:

Janusz Korwin-Mikke
Polnischer Politiker Janusz Korwin-Mikke

„Sie haben ein sehr kurzes Gedächtnis… Glauben Sie mir, die Polen werden mehr und mehr von den Aktionen der Ukrainer enttäuscht und verlieren die Illusionen ihnen bezüglich, denn Polen versucht immer noch, mit der ukrainischen Regierung Freundschaft zu halten und auf solche Weise gegen den Willen der Mehrheit der Menschen in Polen handelt. Und all das geschieht auf Befehl aus Washington und manchmal aus Berlin.“

Bevor Bronislaw Komorowski und Grzegorz Schetyna Kiew, das die Nazi-Mörder verherrlicht, verteidigen, sollten sie sich an folgende Ereignisse erinnern:

  • 22-23. April 1943 – Massaker von Janowa Dolina
  • 28. Februar 1944 – Huta-Pieniacka-Massaker
  • 10. März 1944 – Massaker von Sahryń
  • 12. März 1944 – Massaker von Pidkamin

Ich will es nicht glauben, dass sowas wiederholen kann…

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2 Gedanken zu “Ukraine: SBU schätzt Traditionen hoch

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