Was Medien verschweigen: Die Angst vor Flüchtlingen ist so groß wie noch nie

Leistungen für Asylbewerber

Am Asyl-Dilemma scheiden sich die Umfragen. Pro: Meinungsforscher und die Bild erklären, dass Deutschland für Flüchtlinge gerne mehr bezahlt. Die Umfrage unterstützt – rein zufällig – die Haltung der Bundesregierung und wird von den Mainstream-Medien munter verbreitet. Kontra: Eine GfK-Umfrage zeigt, dass Zuwanderung inzwischen die größte Angst der Deutschen ist. Die Medien ignorieren sie. Getürkt wird aber noch mehr. Von Peter Harth

Die Online-Nachrichtenschleuder T-Online covert eine Bild-am-Sonntag-Umfrage: 52 Prozent der Deutschen lehnen den Vorschlag ab, die Leistungen für Asylbewerber zu kürzen. Außerdem sind 59 Prozent dagegen, dass etwa Balkanflüchtlinge kostenschonend in Zelten oder provisorischen Unterkünften schlafen müssen. Bei dieser Gruppe von Asylanten ist aber schon vorher klar, dass ihr Antrag abgelehnt wird. Sie sitzen bald wieder im Flieger nach Hause, denn dort herrscht seit über 16 Jahren wieder Frieden.

Die Klick-Umfrage zum T-Online-Artikel macht aber aus der Pro-Asyl-Umfrage der Bild ein Kontra: 86 Prozent wollen plötzlich die Leistungen für Asylbewerber kürzen. Die erdrückende Mehrheit der fast 39 000 Teilnehmer im Netz will die Sparbehandlung.

Déjà-vu: Schon wieder stellt das Netz eine Umfrage der Medien auf den Kopf

Willkommen zurück: Bereits vor drei Monaten spielte sich auf T-Online das gleiche Aus-Pro-wird-Kontra-Dilemma ab. Die Webseite kopierte eine ARD-Umfrage. Laut der wollten 50 Prozent der Deutschen gerne mehr Flüchtlinge aufnehmen. In der Klick-Umfrage zum Artikel wollten das plötzlich 94,5 Prozent der Deutschen nicht mehr. Damals wurden 67 000 Stimmen gezählt.

In Online-Umfragen äußern sich die Deutschen komplett anders, als beim Telefon-Verhör durch Meinungsforscher. Das zeigt T-Online schon zum zweiten Mal. „Natürlich“, werden Sie sagen. Immerhin hüten die Meinungsforscher ihre Versuchskaninchen – das sogenannte Panel – wie ein Staatsgeheimnis. Ob die Befragten wirklich den Durchschnitts-Deutschen repräsentieren, ist mehr als fraglich.

Weshalb sich die Meinungsforscher plötzlich nicht mehr einig sind

Doch jetzt passiert Neues: Auch die Meinungsforscher kommen nicht mehr auf einen Nenner. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) meldete, dass zum ersten Mal seit 22 Jahren die Arbeitslosigkeit von ihrem Spitzenplatz als größte Sorge der Deutschen gestoßen wurde. Von wem? Raten Sie nicht, es sind die Flüchtlinge. Zuwanderung ist unsere größte Angst.

Die GfK-Umfrage „Challenges of Nations 2015“ zeigt ein Bild der Deutschen, das nicht so recht zur offiziellen Lesart passt. Immerhin waren sich die Meinungsprofis beim Asyl-Thema einig, dass sie sich einig sind. Bislang klappte das und führte zu Umfragen mit dem (fast) immer gleichen Tenor: „Deutschland kann mehr Flüchtlinge aufnehmen“, sagt auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung im „Elite-Panel“. Hier werden Deutschlands „Entscheider“ exklusiv vom Institut für Demoskopie Allensbach befragt – abschätzig auch „Orakel vom Bodensee“ genannt.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing

Die ARD-Umfrage (Infratest Dimap) und die aktuelle Umfrage der Bild am Sonntag (Emnid) teilen sich sogar mehr als nur den gleichen Tenor. Die Meinungsforscher kommen vom gleichen Konzern, denn die beiden Institute gehören zu TNS Infratest. Was noch auffällt: Die ARD-Umfrage passte zur ARD-Kampagne „Flüchtlingen eine Heimat geben“ wie die Faust aufs Auge. Als ob der öffentlich-rechtliche Sender seinen Stamm-Wahlforschern befohlen hätte: „Wir haben da noch diese Kampagne, macht uns auch was Schönes zu Flüchtlingen.“

So weit ist das gar nicht von der Realität entfernt. Alle Meinungsforscher kennen dieses Problem. Hinter jeder Umfrage steht ein Auftraggeber, der alles bezahlt. Wie durch ein Wunder passen die Ergebnisse zu den Interessen des Geldgebers – ansonsten wird die Umfrage nicht veröffentlicht.

Die Meinungs-Orakel wissen, wie man durch Manipulation der Fragestellung oder die Auswahl des Panels seine Umfrage in die richtige Richtung schubst. Siehe die aktuelle Bild-am-Sonntag-Umfrage, das „FAZ-Elite-Panel“, genauso die ARD-Umfrage. Immer wussten die Meinungsforscher, was von ihnen erwartet wird.

Der Sündenfall: Plötzlich durften die Befragten sagen, was sie denken

Warum fällt also die Umfrage der GFK jetzt aus dem erwarteten Asyl-Hurra-Stil? Weil die Flüchtlinge gar nicht beabsichtigt waren, sondern eher ein Abfallprodukt, mit dem keiner gerechnet hat. Hier trat kein Auftraggeber an die GfK heran und sagte: „Macht uns was über Flüchtlinge.“

Sie wurde in 22 Ländern durchgeführt und hatte nur eine einzige offene Frage: „Welches sind Ihrer Meinung nach die dringendsten Aufgaben, die heute in [jeweiligem Land] zu lösen sind?“ Die Macher der GfK geben zu: „Die Befragten erhalten keinerlei beschränkende Vorgaben für ihre Antwortmöglichkeiten, Mehrfachnennungen sind möglich.“

Das passiert also, wenn man die Deutschen nicht in die richtige Richtung schubst, mit Informationen lenkt, durch Fragestellungen oder die Befragungs-Situation manipuliert. Sie sagen offen, was ihnen auf den Nägeln brennt: Es kommen immer mehr Flüchtlinge. Die Bundesregierung ist völlig ratlos, versteckt sich hinter Aktionismus – schiebt das Problem aber planlos auf die überforderten Kommunen ab. Das ist mittlerweile die größte Sorge der Deutschen.

Die Kostenexplosion durch den Ansturm der Flüchtlinge

Umfragen, die Medien in Auftrag geben, sind immer manipulativ. Sie sollen Geschichten bestätigen, deren Marschrichtung bereits vor dem Recherchieren feststeht. Manipulation beginnt bereits da, wo Informationen verschwiegen werden. Die Bild am Sonntag ließ ihre Umfrage im April durchführen – bevor die neuen Horrorzahlen zum Flüchtlings-Dilemma bekannt wurden: 450 000 Flüchtlinge werden 2015 erwartet, 2014 waren es 230 000, 2013 nur 125 000, 2012 etwa 75 000 und 2011 kaum mehr als 50 000. In nur fünf Jahren hat sich die Zahl der Flüchtlinge fast verzehnfacht.

Gemessen an den absoluten Zahlen mausert sich Deutschland zum Flüchtlingsheim Europas. Jährlich eine halbe Million Flüchtlinge, wie lange hält so etwas ein 80-Millionen-Land aus? Auch die Kosten dafür steigen rasant. 2014 waren es noch 2,2 Milliarden, in diesem Jahr werden es fünf Milliarden Euro. Machen wir die Probe aufs Exempel: Sind sie immer noch gegen die Kürzungen von Leistungen für Asylbewerber? Die Umfrage der Bild am Sonntag würde heute ganz anders verlaufen als noch im April – als der Ansturm längst noch nicht so dramatisch war.

Der Umfragen-Salat: Wer ist schizophren – die Deutschen oder ihre Medien?

Trotzdem macht die Springer-Zeitung Ende Juli damit Politik. Erst jetzt wurde sie veröffentlicht. Trotzdem geht die längst überholte Umfrage durch alle Medien und wird sogar vom Spiegel gecovert, weil das Nachrichtenmagazin mit einer eigenen Titelgeschichte den vermeintlichen „Fremdenhass“ austreiben will.

Willkommenes Futter für die Medien war die Umfrage der GfK offenbar nicht – deshalb ging sie unter. Wenn es um Umfragen zum Flüchtlings-Dilemma geht, sind also nicht die Deutschen schizophren. Eher die Medien, die diese Umfragen bestellen.

Quelle: KOPP Online

2 Gedanken zu “Was Medien verschweigen: Die Angst vor Flüchtlingen ist so groß wie noch nie

  1. Hier eine blasse Vorstellung von den pubertär blasierten Windspielen, denen vor dem Eintreten ins „virtuelle Paradies“ von irgendwelchen US-Holes „sündenlos“ sexuelle Geilheit per Vergewaltigung „Ungläubiger“ suggeriert wird: https://www.youtube.com/watch?v=h6olznBn_Tg.
    Man sehe sich die wackeligen Abgewrackten nur einmal an, um eine Vorstellung von ihrer wahren religiösen IS-Geilheit zu bekommen, welche ihnen per tonnenweisem Waffenabwurf durch US-Hole Vergewaltigung auf Erden ohne Ende „verspricht“…..

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  2. 1) Unten der Link zu einem Einladungsfilm. Dieser Film wurde von der Bundesregierung in Auftrag gegeben und seit 2014 im Ausland verteilt, in zahlreichen Sprachen Schwarzafrikas, Zentralafrikas, des Mittleren Ostens, der islamischen Länder, auch in asiatischen und osteuropäischen Sprachen. Also in Sprachen von Ländern mit dunkel- bis schwarzhäutigen Rassen der moslemischen und der dritten Welt, und auch in den Sprachen albanisch, arabisch, russisch, beiden afghanischen Sprachen, persisch, serbisch, pakistanisch, mongolisch, eriträisch, Bangladesh-Sprache, zentralafrikanischen Sprachen u.a.

    Der Film beinhaltet u.a. eine genaue Anleitung dafür, was ein Asylant bei Ankunft in Deutschland zu sagen hat, um hier Asyl zu bekommen, und stellt jedem Asylanten in Aussicht, dass ihm in Deutschland beim Asylverfahren Dolmetscher/innen, Betreuer/innen und sogar Beamte/innen, die der Sprache des Invasoren mächtig sind, dem Asylanten zur Verfügung gestellt werden, und vieles andere, was auf ihn in Deutschland angeblich WARTET.

    Sogar ein deutsches Einwanderungsbüro wurde von der Bundesregierung in Mali, dem ärmsten schwarzen Land der Welt, eröffnet, wo den Migranten gesagt wird, Deutschland BRAUCHE angeblich 50 Millionen Einwanderer aus den schwarzafrikanischen Ländern. Vorbereitet wurde das in Mali auch von scheinheiligen Missionaren aus Deutschland schon seit ca. 10 Jahren.

    Es ist unglaublich, welches Völkermord-Verbrechen gegen das echtdeutsche Volk hier von langer Hand durch Machthaber in Regierung, Medien, Kirchen und Logen, die sich als Deutsche ausgeben, aber die größten Rassisten GEGEN DAS DEUTSCHE VOLK sind, begangen wurden und werden.

    Dieses Video hat sich glücklicherweise auch in Deutschland, unter den Echtdeutschen, massenhaft verbreitet!

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html

    2) Will Merkel den Bürgerkrieg und den innerem Notstand auch in Deutschland herbeiführen? JA! Um einen Vorwand zu haben, Deutschland in eine Polizei- und Militärdiktatur umzuwandeln!

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